Tamer Serbay
>>the time is always now<<
Papierobjekte, Installationen
17.10. - 12.12.2004

Im Werk von Tamer Serbay, geboren 1947 in Malataya (Türkei), sind natürliche, durch Zeit und Witterung hervorgerufene Wachstums-, Veränderungs- und Übergangsprozesse von zentraler Bedeutung. Er setzt seine aus vergänglichen Materialien, vor allem Papier, bestehenden Objekte und Installationen den Witterungseinflüssen im Außenraum aus. So wird die Natur Teil im Schaffensprozess: Wind, Regen, Schnee und Sonne wirken auf die Kunst und verändern sie. Mit dem Wandel des Objekts selbst bzw. dessen Materialität werden die so beeinflussten Fragmente zu einem Fundus neuen Materials mit eigenen ästhetischen, malerischen Qualitäten, die Serbay wieder in den Kreislauf seiner Kunst neu integriert, u.a. in Collagen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Ostholstein Museum in Eutin, den Museen im Kulturzentrum Rendsburg und dem Oberhessischem Museum in Gießen.
Wir danken dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein für die freundliche Unterstützung.
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Ausstellung: „foto-reflexionen II“in der Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel
07.08. - 03.10.2004
Caesar Bauer (Lübeck), aus der Serie: Tanz der Sirenen, 1997
Vor drei Jahren entstand die Idee, der Fotografie in Schleswig-Holstein ein Forum zu geben.
Dr. Ingaburgh Klatt vom Kulturforum Burgkloster in Lübeck und der Fotokünstler Caesar Bauer riefen die "Foto-Reflexionen" ins Leben: eine jurierte Landesausstellung der Fotografie in Schleswig-Holstein.

Uschi Koch (Kiel), Blicke, 2002
Die Fotokünstler in Schleswig-Holstein waren aufgerufen eine Serie von fünf bis zehn Arbeiten einzureichen. Die ausgezeichnet besetzte Jury: Anna Gripp von der Zeitschrift photonews, Caesar Bauer, Rolf Kißling von der Kieler Muthesius-Hochschule, Heinz Teufel, Fotokünstler aus Schleswig, Wiebke Ratzeburg, Leiterin des Museums für Photographie in Braunschweig und Dr. Ingaburgh Klatt.

Heike Marie Krause (Kiel), aus der Serie: 4 Grad plus. Über die Sepulkralkultur in Deutschland, 2003
Die Jury wählte aus 425 eingereichten Arbeiten von 50 Fotografen 134 Werke von 29 Künstlern aus: Eva Ammermann (Kuddewörde), Joachim Andrae (Neumünster), Dörte Baasch (Uetersen), Caesar Bauer (Groß Grönau), Johannes M. Bienemann (Kiel), Barbara Brandhorst (Kiel), Christa Brehmen (Brunsbüttel), Sonja Brüggemann (Kiel), Johannes J. Dittloff (Kiel), Randi Duborg (Kiel), Sönke Dwenger (Heide), Ulrike Ettinger (Kiel), Gunther Fritz (Lübeck), Gagel (Pinneberg), Uwe Greiß (Tralau), Angela Hartig (Lübeck), Katrin Jaquet (Rendsburg), Heidi Klinner-Krautwald (Lütjenburg), Uschi Koch (Kiel), Heike Marie Krause (Kiel), Axel Nickolaus (Kiel), Peter Rathmann (Fockbek), Thies Rätzke (Kiel), Birgit Rautenberg (Kiel), Günter Adam Sippel (Stedesand), Jürgen Straub (Wewelsfleth), Mona Strehlow (Steinfeld), Susan Walke (Kiel), Rainer Wiedemann (Lübeck).

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Wir danken der Provinzial Brandkasse für die freundliche Unterstützung.
Thies Rätzke (Kiel), aus der Serie: Kontrollbereich, 2003
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Sung-Yon Lee
Wind and mind - zwischen Elbe und Han
15.05. - 20.06.2004
"Mein Fuß kribbelt"
1994 - 95, Acryl, Tusche, Maulbeerbaumpapier auf Leinwand, 91 x 107 cm
“Lobgesang des
Steinquells”
1991/96, Tusche, Acryl auf Maulbeerbaumpapier und Nessel, 100 x 190 cm (4teilig)

In der lockerer Reihe zeigt die Stadtgalerie im Elbeforum Künstler aus dem Kunsthaus Selk, erinnert sei an Ausstellungen von Raffael Rheinsberg, Ren Rong oder Alexander Voß, um nur einige zu nennen.
Sung Yon Lee hatte 1991 das Arbeitsstipendium für das Kunsthaus Selk erhalten. Die 1956 in Daegu, Süd-Korea Geborene hatte zuvor an der Kunsthochschule / Seoul National Universität von 1975-81 studiert. In Hamburg folgten von 1981-87 ein weiteres Studium an der Hochschule für bildende Künste, ermöglicht durch ein DAAD- und später durch ein KAAD-Stipendium.
In ihren Arbeiten verbinden sich westliche Kunstanschauungen mit fernöstlichen Mal- und Materialtraditionen zu einer neuen spannungsvollen Synthese. Ihre Werke scheinen in der asiatischen Tradition der Kalligraphie verwurzelt, was sich in der spezifischen Qualität der Pinselführung äußert.
Mit dem Pinsel die Tusche über das Papier zu führen, bedingt eine gewisse Geisteshaltung: Keine Korrektur ist möglich, die geistige Einstellung, jedes Zögern, jede Unsicherheit wird im Strich ablesbar. So scheint der Pinsel in den Werken Sung- Yon Lees zu einer Art Verlängerung des Geistes zur Außenwelt zu werden.
Wir danken für die großzügige Unterstützung:
Botschaft der Republik Korea, Berlin
Geoho Process, Seoul
Halbe-Rahmen GmbH, Kirchen
Hankook Machine Tools Co., Ltd, Hamburg
Han Jin Shipping Europe Regional Headquarters, Hamburg
Kulturbehörde der Freien- und Hansestadt Hamburg
Kunst Contor Sylvia Ferdinand
LG Electronics Deutschland GmbH, Willich
Langebartels & Jürgens, Druckereigesellschaft mbH, Hamburg
niemeyer-design Hamburg
LG Ad, Seoul
Restaurant Nui, Lübeck

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
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Birgit Brab, Anja Klafki, Anders Petersen
Radikale Grafik
04.04. - 09.05.2004
Birgit Brab, planted, 2000,
Radierung, 67 x 100 cm
© VG-Bildkunst Bonn 2004

Seit ihrer Studienzeit pflegen Birgit Brab, Anja Klafki und Anders Petersen einen intensiven künstlerischen Austausch.
Sie studierten Freie Grafik an der Muthesius-Hochschule in Kiel bei den Professoren Fritz Bauer und Ekkehard Thieme.
Ihren Arbeiten gemeinsam ist die konsequente Weiterentwicklung der Radierung. Die Reduktion der Mittel und ein ökonomischer Einsatz der Technik lassen Arbeiten entstehen, die die Radierung in neue Bereiche der grafischen Bildsprache vorstoßen lässt.
Bezüge zum Raum, der Installation, der Skulptur oder der Malerei werden geschaffen. Mit bewusster Strenge den eigenen Arbeiten gegenüber, haben sie jeder für sich einen unverwechselbaren künstlerischen Ausdruck gefunden.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
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Yahon Chang
Transformation - Meditation
01.02. - 28.03.2004
“Idea and Shape” (links),
Series 6, 1999,
145 x 200 cm,
"Sit in Meditation"(rechts),
Series 3, 1996,
(33 x 58 cm)

Der taiwanesische Künstler Yahon Chang vereinigt in seinen Arbeiten Elemente der traditionellen asiatischen Kunst mit westlichen Elementen. Dabei gilt sein besonderes Augenmerk der jüngsten Entwicklung der Tuschezeichnung in China, die eine enge Verbindung zur Tradition seiner Heimat mit starken Einflüssen westlicher Kunst offenbart.
Der 1948 in Shui-Li, in der ländlichen Prvinz Taiwans geborene Yahon Chang studierte am Art and Craft Department of National Art Collage. Er beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen im asiatischen Raum (China, Taiwan, Japan, Philipinen). In Europa war er 2003 in Paris zum ersten Mal zu sehen. Seine Ausstellung in der Stadtgalerie im Elbeforum ist die erste in Deutschland. .
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Madeleine Dietz
Es ist so still - erlaubt mir zu singen
23.11.03 - 18.01.2004
"Einen Tempel bau ich nicht"

Madeleine Dietz, Jg. 1953, studierte von 1970 bis 1974 in Mannheim an der Werkkunstschule. Ab 1986 verwirklichte sie zahlreiche Videoarbeiten, Rauminstallationen und ab 1992 auch Lichtinstallationen. Im selben Jahr erhielt sie den Daniel-Henry-Kahnweiler-Preis für Bildhauerei und Plastik. Stipendien führten sie nach Florenz, Paris und in die USA. In diesem Jahr bekommt sie den begehrten Ernst-Barlach-Preis verliehen.
Ausgangspunkt der Arbeiten von Madeleine Dietz sind elementare Lebenserfahrungen, die sie in den Materialien Erde und Stahl umsetzt.
Für die Brunsbütteler Ausstellung wird Madeleine Dietz eine Lichtinstallation mit einer architektonischen Form in einem Raum in der Stadtgalerie im Erdreich versenken.
Die Brunsbütteler Ausstellung läuft in Kooperation parallel mit der in Schloss Agathenburg (Niedersachsen).
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